Verbraucher Ratgeber

Richtig auf die Kündigung reagieren

Auch wenn die Kündigung oftmals zum Arbeitsleben gehört, reagieren viele ArbeitnehmerInnen geschockt. Die Gefühle schwanken zwischen Fassungslosigkeit und Zukunftsangst. Wer allerdings einen kühlen Kopf bewahrt und seine Rechtekennt, kann am Ende das Beste aus der Situation holen.

Das Kündigungsschreiben löst im ersten Moment einen Schreck aus. Im zweiten Moment sollte das Schreiben genau geprüft werden – denn viele Kündigungen sind fehlerhaft und damit unwirksam. In diesem Fall haben ArbeitnehmerInnen gute Chancen auf eine Abfindung oder die Weiterbeschäftigung im Unternehmen.
Das Arbeitsrecht ist komplex, deshalb lohnt es sich, Unterstützung durch Experten zu suchen und die folgenden Fakten rund um die Kündigung zu kennen. Eine Einigung mit dem Arbeitgeber kann außergerichtlich erfolgen. Häufig ist aber eine Klage vor dem Arbeitsgericht notwendig.

Wichtig: Auch eine zunächst unwirksame Kündigung wird nach 21 Tagen wirksam!
Daher sollten Sie sich nach dem Zugang der Kündigung schnellstmöglich beraten lassen!

Welche Kündigungsfristen gelten?
Oft scheitert die Wirksamkeit einer Kündigung daran, dass die Kündigungsfrist nicht eingehaltenwurde.
Welche Frist gilt, hängt vor allem von der Art der Kündigung ab. Diese Arten gibt es:

Was sind weitere typische Fehler bei der Kündigung?
Neben der Kündigungsfrist stolpern Arbeitgeber auch über andere inhaltliche oder formelle Fehler. Eine Kündigung

Ist eine Kündigung unwirksam, haben können Angestellte ihren Job unter Umständen behalten oder haben die Chance auf eine Abfindung. Ein rechtlicher Anspruch auf Abfindung besteht nicht. Viele Arbeitgeber sind allerdings zu Verhandlungen bereit und zahlen die Abfindung als Schutz vor einer Klage.

Die wichtigsten Schritte nach der Kündigung
Ob Fehler im Kündigungsschreiben vorliegen und tatsächlich zur Unwirksamkeit der Kündigung führen, ist für aufgewühlte Angestellte oft schwer einzuschätzen. Darüber hinaus ist die Frage nach der Wirksamkeit der Kündigung und der Abfindung nicht das Einzige, worüber Gekündigte sich Gedanken machen müssen. Die folgenden Punkte zeigen, woran Sie denken müssen, wenn Sie eine Kündigung erhalten und wie Sie Ihre Ansprüche gegenüber Ihrem Arbeitgeber prüfen:

Der wichtigste Schrittnach dem ersten Kündigungsschock ist die Planung einer Strategie.
Gekündigte Arbeitnehmer sollten sich dabei von einem Arbeitsrechtsexperten unterstützenlassen.
Denn jede Kündigung ist individuell zu prüfen. Ein Anwalt weiß, wie er das Beste aus der scheinbar ausweglosen Situation für Sie herausholt. Er sorgt außerdem dafür, dass offener Urlaubsanspruch oder Überstunden nicht verfallen und Sie ein Arbeitszeugnis erhalten, das Ihre Jobchancen erhöht.